Aktueller Hambach Report

Rezension zu Ottes neuem Buch-Hit

Max Otte: Meine Geschichte!

Gleich vorweg: Als ich Ottes neues Buch erhielt, las ich es noch am selben Abend bis zur letzten Seite! Doch später will ich sein Werk nochmal genauer durchgehen, Ansichten und Ereignisse rekapitulieren und vertiefen. Bereits der Titel klingt literarisch: „Auf der Suche nach dem verlorenen Deutschland“, und dann noch die Unterzeile: „Notizen aus einer anderen Zeit“.

Schon die ersten Sätze zeugen von erzählerischer Kraft: „In meinem knapp sechzig Jahren habe ich bereits mehrere Leben gelebt. Im Moment befinde ich mich so ungefähr in meinem vierten – dem des Aktivisten und Philanthropen, der sein Unternehmerdasein langsam zurückfährt.  In diesem Buch kehre ich zum Ursprung zurück. Zum ersten Leben. Ich will bereit sein“, so Max Otte. Er berichtet über seine Kindheit, seine Eltern, die Großeltern und die Menschen, die ihn beeinflusst und gefördert haben.

Ja, es ist seine Geschichte: autobiografisch. Er schreibt über all das, was ihn geprägt und befähigt hat, gewisse Dinge zu sehen, die andere nicht sehen. Wie funktioniert der Kompass eines solchen Erfolgsmenschen?

Ja, der Max Otte will uns mitnehmen auf die Suche nach dem verlorenen Deutschland. Mit ihm können wir entdecken, welche Schätze unsere Erinnerung zu bieten hat. Aber nur wenn wir sie hegen und bewahren, geben sie uns Kraft für die Gegenwart und weisen in die Zukunft. Da bin ich ganz bei Otte, entdecke sogar gewisse Parallelen zu seinem aufregendem Leben: Wie meine Familie kommen auch seine Angehörigen aus Schlesien, sie haben wie ich Flucht und Vertreibung erlebt. Und Otte ist wie ich ein glühender Patriot, der für die Meinungsvielfalt kämpft. Und ein bisschen besitze ich auch sein schriftstellerisches Talent.

Ja, dieser Ökonomie-Professor kann nicht nur Bilanzen lesen und wertvolle Anlage-Tipps geben, sondern sieht unser Deutschland mit klarem Blick. Interessant auch, dass er 40 teils farbige Bilder aus seinem Leben veröffentlicht. Wie gesagt, das ist eine erste Rezension, der bald eine weitere folgen wird.

Das Buch ist hier im Shop erhältlich

Neue Serie (Folge 3): Deutsche Patrioten

Philipp Jakob Siebenpfeiffer:

Philipp Jakob Siebenpfeiffer, Ölporträt von Hermann Th. Juncker im Homburger Siebenpfeifferhaus

Leider kein Einlass zum
Hambacher Demokratie-Forum

Am 27. Mai ist der 189. Jahrestag des „Hambacher Festes“. Der Hauptorganisator Dr. Siebenpfeiffer kommt auf das Schloss zurück, trifft sich mit dem Reporter zum fiktiven Interview: “Im heutigen Deutschland erinnert mich viel an 1832!”

Eigentlich wollte Siebenpfeiffer am 14. März das Demokratie-Forum auf dem Schloss besuchen. Doch coronabedingt gab es leider keinen Einlass. Dabei interessierte ihn das Forum-Thema brennend: „Fake News und Fakten – Demokratie in Zeiten digitaler Medien“. Das Gespräch wurde von Moderator Michel Friedmann eloquent geführt. Es ging auch um Qualitätsjournalismus und die rechte Bedrohung. Fake News? „Ein extrem schwammiger Begriff“, so der Medienforscher und Kölner Professor Hektor Haarkötter. „Ganz viele Dinge, die als Fake News bezeichnet werden, sind letztlich einfach nur News, die einem politisch nicht passen.“ Ja, so würde es Siebenpfeiffer vermutlich auch sehen.

Zufällig auch, dass dieses Demokratie-Forum am 14. März stattfand, dem Wahlsonntag in Rheinland-Pfalz. Und auch zufällig: Einer der Gäste war SWR-Intendant Kai Gniffke, den man auch schon zum „roten Freundeskreis“ der Ministerpräsidentin Malu Dreyer zählte. Ein weiterer Schönheitsfehler bei dem Diskurs: In der Runde gab es keinen Gesprächspartner, der unpopuläre Positionen vertrat. Da fehlte ein Mann wie Dr. Siebenpfeiffer, der bestimmt auch mal das Wort Patriot erwähnt hätte, das nicht vorkam. Aber: Hätte man ihn überhaupt eingeladen?

Der Journalist und Verleger Siebenpfeiffer war am 14. März 2021 zu einem Kurzbesuch an den Ort zurückgekommen, an dem er die erste deutsche Großdemonstration geleitet und gegen die Zensur protestiert hatte. Als er den Reporter zum Gespräch vor dem Hambacher Schlosses traf, sah er sogar aktuelle Parallelen zu seiner Zeit.

Der Reporter: Herr Dr. Siebenpfeiffer, woher kommen Sie?

Siebenpfeiffer: Ich bin aus der Anderswelt zurückgekehrt, wo Seele und Geist ewig weiterleben. Und manchmal kann man seine ursprüngliche  Gestalt wieder annehmen, kurz auf die Erde zurückkommen.

 Was treibt Sie zum Hambacher Schloss?

Siebenpfeiffer: Die Neugierde, was daraus geworden ist, wie das Hambacher Fest heute beurteilt wird. Doch vor allem treibt mich die Sorge um Deutschland.

Aber in unserem Land ist alles besser geworden, kein Vergleich zu Ihrer Zeit.  

Siebenpfeiffer: Freunde berichteten, dass unfassbar reiche Leute nach Gutdünken wieder wie Fürsten das Sagen haben. Es soll Alters- und Kinderarmut geben, auch Suppenküchen und viele Obdachlose. Und immer mehr Menschen finden keine bezahlbare Wohnung. In der Wirtschaft kündigt sich eine Rezession an, ich hörte auch von Gewalt und Kriminalität. Unglaublich, dass man auch nicht mehr alles sagen darf, mächtige Zeitungshäuser bestimmen, was richtig und falsch ist. Im heutigen Deutschland erinnert mich viel an 1832.

Sie meinen also, es herrschen dieselben Verhältnisse wie zu Ihrer Zeit, wo Sie auch um die Meinungs- und Pressefreiheit kämpften?

Siebenpfeiffer: Ja, ich kann nur mein Bekenntnis von Hambach original wiederholen: Die Presse muß nothwendig frei sein, denn sie ist die Stimme aller, ihr Schweigen ist der Tod der Freiheit, jede Tyrannei, welche eine Idee morden will, beginnt damit, daß sie die Presse knebelt.

Welche Partei würden Sie denn wählen, wenn Sie heute in Deutschland leben würden?

Siebenpfeiffer: Diese Frage kann ich nicht beantworten, da ich zu wenig über die deutschen Politiker weiß. Doch ich meine, dass es zu viele Parteien gibt. Da wird zu viel verwaltet, wenig gestaltet. Und außerdem ist zuviel Lobbyismus im Spiel. Auf jeden Fall muss eine wählbare Partei bürgernah sein und sozial, es müssen christliche Werte vermittelt werden.

Der 26. Mai war der Gedenktag der Bayerischen Verfassung, der im ganzen Königreich gefeiert werden sollte. Am 18. April erschien in der Speyerer Zeitung ein anonymer Artikel, der den Vorschlag machte, dieses Konstitutionsfest auf dem Hambacher Schloss zu begehen. Steckten Sie hinter diesem anonymen Brief?

Siebenpfeiffer: Ja, es war meine Idee. Ein Freund von mir machte den Vorschlag in der Zeitung.  Und die Neustadter Bürger erließen einen von mir verfassten Aufruf: „Der Deutsche Mai“, in dem stand, es sei kein Anlass vorhanden, hier etwas Errungenes zu feiern. Vielmehr sollte in Hambach ein Fest der Hoffnung begangen werden, ein Kampf für die gesetzliche Freiheit und deutsche Nationalwürde. Und dafür schlugen wir den 27. Mai auf dem Hambacher Schloss vor.

Sie haben alles sehr gut organisiert. Heute würde man sagen, alles gut vernetzt.

Siebenpfeiffer: Bei meiner Arbeit als Beamter hatte ich viele Kontakte in der Saarpfalz, eigentlich in ganz Deutschland. Meine Freunde und Unterstützer waren heimlich als Boten unterwegs, warben für unsere Sache.

Geplant war ja zuerst Kaiserslautern als Schauplatz?

Siebenpfeiffer: Richtig, die Obrigkeit fand das auch gut, denn da hätte man uns besser überwachen können. Sie befürchtete aber auch Ausschreitungen, man war daher zugänglich, als wir die einsame Burgruine in Hambach vorschlugen. Da konnte ja nicht viel passieren, meinten die Behörden.

Aber Hambach war doch eigentlich mehr als ein „Fest“?

Siebenpfeiffer: Vom heutigen Standpunkt aus betrachtet schon. Es war eine politische Bewegung, ein Aufstand friedliebender Bürger. Mit dem Titel „Fest“ wollten wir ja die Obrigkeit nur in Sicherheit wiegen. Es gab damals zahlreiche Festbankette, die von der demokratischen Bewegung gefeiert wurden. Nur unter dem Deckmantel der Geselligkeit konnte man sich damals politisch artikulieren und organisieren. Und so reifte die Idee eines großen Nationalfestes.

Und immer wieder Neustadt, wo Sie im heutigen Stadtteil Haardt festgenommen wurden. Wie kam es dazu?

Siebenpfeiffer: Wenige Tage nach dem Hambacher Fest wurde ich am 18. Juni 1832 bei einem Treffen mit Freunden verraten und in Haardt verhaftet, in Landau mit Wirth vor Gericht gestellt. Die Anklage war manipuliert, wir wurden freigesprochen. Doch wegen „Beamtenbeleidigung” verurteilte man mich zu zwei Jahren Haft. Ich musste im Gefängnis Frankenthal jede Woche drei Paar Socken stricken. Freunde befreiten mich im November 1833 und ich konnte in die Schweiz entkommen.

Es heißt, dass Sie sich mit Mitorganisator Johann Georg August Wirth nicht vertrugen, sogar gegeneinander arbeiteten. Was ist da dran?

Siebenpfeiffer: Nichts! Wir waren als Journalisten Kollegen, stritten oft nur heftig um die Wahrheit. Wirth und ich sind unterschiedliche Charaktere, kommen aus verschiedenen bürgerlichen Schichten. Im Gegensatz zu Wirth bin ich ein alemannischer Hitzkopf, oft rechthaberisch und ironisch. Ich sehe  mich als Mann der Tat, Politik muss radikal sein, um die Menschen zu ermutigen, für ihre Rechte zu kämpfen. Wirth verhielt sich da diplomatischer und besonnener, kam aus der gut situierten Mittelschicht, war Corpsstudent, und an der Uni war der große Philosoph Hegel sein Rektor. Trotz alledem sehe ich Wirth als einen glühenden Patrioten! Er war Vorstandsmitglied des „Deutschen Vaterlandsvereins“, Mitgründer vom „Bund der Patrioten“, ließ das „conföderierte republikanische Europa“ hochleben.

Am Anfang Ihrer Beamtenlaufbahn als Commissär verwalteten Sie in Homburg 79 Gemeinden mit über 40.000 Bürgern, die sie oft überhart behandelt haben sollen. Ein Fehler?

Siebenpfeiffer: Ja, ich war leider zu pflichtbewusst, vertrat zu oft das fürstliche Unrecht. Nach der Französischen Revolution und den Freiheitskriegen war es eine Krisenzeit. Es gab Missernten, Hungersnöte, Seuchen und die maßlosen Zollbestimmungen ließen die Menschen verzweifeln.

Herr Siebenpfeiffer, Sie sind auch poetisch sehr talentiert, haben das wunderbare Patriotenlied „Hinauf zum Schloss“ geschrieben. Sie versuchten sich auch als romantischer Schriftsteller, verfassten eine Love-Story?

Siebenpfeiffer: Dichten ist eine wunderbare Entspannung vom Alltag. Ich schrieb das Buch „Rudolph und Helmina“, nannte es ein „Episches Gedicht in zwölf Gesängen“. Das 445-Seiten-Werk wurde beim Verlag Georg Ritter in Zweibrücken veröffentlicht. Es ist eine Reisebeschreibung, durchwoben von einer Verwechslungsromanze zweier Liebespärchen.

Da schwingt auch viel Autobiographisches mit, aber auch Untertöne der Resignation?

Siebenpfeiffer:   Natürlich, ich schrieb, „dass mein Herz trocken sei“, „Krank auch mancher Regent aus Furcht vor dem Fieber der Freiheit“. Die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse damals beeinflussten auch die Schicksale der Menschen, ihre Liebe zueinander und die geheimen Leidenschaften.

Man sagt, dass Sie wegen einer Geisteskrankheit im Mai 1842 in die „Privat-Irrenanstalt“ von Prof. Albrecht Tribolet in Schloss Bümbliz bei Bern eingewiesen wurden, dort am 14. Mai 1845 verstarben. Was steckt da dahinter?

Siebenpfeiffer: Ich war nicht verrückt. Nach heutigen medizinischen Erkenntnissen würde ich sagen, dass ich einen Schlaganfall hatte, der nicht richtig behandelt wurde. Und ich war auch sehr depressiv nach dem Tod meiner Frau Emilie, die  1835, drei Jahre nach Hambach, starb. Danach kümmerte sich niemand mehr um mich, ich verlor allen Lebensmut, flüchtete in innere Emigration. Die Klinik von Professor Tribolet war der einzige Platz, wo man mich versorgte und anständig behandelte.

Ihre letzte Ruhestätte existiert nicht mehr, denn der Friedhof bei der Bümblizer Kirche wurde 1885 aufgehoben.  

Siebenpfeiffer: Gräber sind für mich nicht wichtig, die sterbliche Hülle ist nur Staub, und die Seele fliegt irgendwo anders hin.

Aber Wirth hat ein Ehrengrab auf dem Frankfurter Hauptfriedhof.

Siebenpfeiffer: Ja, das gebührt ihm auch, denn er war ein großer Journalist und Politiker. Doch auch er starb völlig verarmt und einsam in einer Dachkammer. Seinen Einsatz für Deutschland hat ihm keiner gedankt.

Haben Sie noch eine Botschaft für uns?

Siebenpfeiffer: Nehmt Euch die Hambacher Patrioten als Vorbild, die für die Freiheitsrechte kämpften, gegen alle Widersacher und unter Einsatz ihres Lebens! Am wichtigsten: Lasst alle Bürger mitreden und streiten!

Der Reporter: Herr Dr. Siebenpfeiffer, wir danken Ihnen für das ausführliche Gespräch. Kommen Sie bald wieder, wir brauchen Sie dringend!

Hambacher Schloss öffnet wieder

Endlich mal wieder eine frohe Botschaft: Das Hambacher Schloss kann wieder besucht werden.  Das Schloss, die Ausstellung „Hinauf, hinauf zum Schloss“ und der Schlosspark sind täglich von 11 – 17 Uhr, ab April täglich von 10 – 18 Uhr geöffnet. Der Einlass ist aber nur mit einer Buchung möglich: Tel. Mo – Freitag von 9 – 15 Uhr unter 06321/926290, oder per mail an: zeitreisen@hambacher-schloss.de Im Schloss dürfen sich inklusive Ausstellungsräume 70 Personen gleichzeitig aufhalten. Die Eintrittskarten sind im Museumsshop unterhalb des Schlosses erhältlich.

Was würde Oswald Spengler uns heute sagen?

Am 8. Mai ist der 85. Todestag
des Universalphilosophen
(1880 – 1936)

Oswald Spenglers Bücher („Untergang des Abendlandes“) passen, pessimistisch betrachtet, gut in diese Zeiten:  Corona-Chaos, Politikversagen, gefährdete Meinungsfreiheit, Überwachungsstaat.

Seine Ansichten und Prophezeiungen kann man mit ein bisschen Phantasie mit den Zuständen in unserem Land vergleichen. Überall das große Unbehagen: Schriftsteller, Journalisten, Künstler und Wirtschaftsbosse protestieren öffentlich gegen Zensur und moralische Gängelung.

Ein Beispiel hierfür ist, wenn ein Geheimdienst sich gegen Andersdenkende positioniert. So stufte das BfV eine demokratisch gewählte Oppositionspartei als „rechtsextremistischen Verdachtsfall“ ein. Doch dann wurde das Amt gerichtlich zurückgepfiffen, weil sein Vorstoß als politisches Manöver mit dem Ziel bezeichnet wurde, einer Partei im Superwahljahr 2021 Schaden zuzufügen. Die Aktion des Geheimdienstes erwies sich als Bärendienst.

Egal, welche politischen Ansichten man vertritt: Was würde Oswald Spengler heute dazu sagen? Was würde er schreiben? Und vor allem, wen würde der Geschichts- und Kulturphilosoph noch wählen? Rechts, Mitte oder Links? Oder vielleicht sogar grün? In seinem Hauptwerk „Untergang des Abendlandes“ versucht Spengler, Gesetzmäßigkeiten in Geschichte und Kultur zu finden und mit Hilfe biologischer Analogie darzustellen: „Die verschiedenen Kulturen sind vergleichbar mit Pflanzen, sie wachsen und blühen in ihrem Frühling und Sommer, welken und sterben in ihrem Herbst und Winter.“ Da bin ich als politisch aktiver Naturschützer ganz bei Spengler.

In seinem Buch „Weltsystemcrash“ zitiert Max Otte aus dem Spengler-Buch „Jahre der Entscheidung, 1933“: Diese (lange) Friedenszeit von 1870 bis 1914 und die Erinnerung an sie hat die Menschen satt, begehrlich, urteilslos und unfähig gemacht, Unglück zu ertragen: Die Folge sehen wir in den utopischen Vorstellungen und Forderungen, mit denen heute jeder Demagoge auftritt, Forderungen an die Zeit, die Staaten, die Parteien, vor allem „die anderen“, ohne an die Grenzen des Möglichen, an Pflichten, Leistungen und Entsagungen auch nur zu erinnern.

Ja, Oswald Spengler war ein Prophet. Am 8. Mai ist sein 85. Todestag. Wir müssen uns seiner erinnern, denn Spengler hat uns auch heute noch sehr viel zu sagen.

Das Zitat zur Zeit

Was die Presse will, ist wahr. Ihre Befehlshaber erzeugen, verwandeln, vertauschen Wahrheiten. Drei Wochen Pressearbeit, und alle Welt hat die Wahrheit erkannt. Ihre Gründe sind solange unwiderleglich, als Geld vorhanden ist, um sie ununterbrochen zu wiederholen.
                                                                    Oswald Spengler


Gesellschaftliche Ungleichheiten
werden korrigiert durch Krieg,
Revolution und Seuchen

Oswald Spengler gilt bis heute als einer der Urväter rechten Denkens, zwischendurch vergessen, doch streckenweise wieder überraschend aktuell. Spengler hatte vorhergesagt, dass auf die Demokratie der Cäsarismus folgt, die autoritäre Herrschaft eines Einzelnen. In Deutschland ist durch ihn zudem der Begriff des Abendlandes zurückgekehrt, als Trotz- und Abwehrwort gegenüber dem Islam. Spengler wird auch gern zitiert als Argument der patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes. Der Finanzökonom Professor Max Otte gründete die „Internationale Oswald-Spengler-Gesellschaft“, die Persönlichkeiten ehrt, deren Schaffen Bezüge zum Werk oder der Gedankenwelt Oswald Spengler erkennen lässt. Ende 2020 erhielt den Spengler-Preis der Althistoriker Professor Walter Scheidel von der amerikanischen Stanford-University. In seinem aktuellen Buch „The Great Leveler“ (Deutsch: „Nach dem Krieg sind alle gleich“, 2018) schreibt Scheidel, dass Gesellschaften mit steigendem Entwicklungsgrad und steigendem Einkommen tendenziell zur Ungleichheit neigen und das solche Ungleichheiten historisch vor allem durch Krieg, Revolution, Staatszerfall und Seuchen korrigiert werden.

Mutmacher-Buch des Monats

„Die Krise hält sich nicht an Regeln!“

Die Weltwirtschaft in der Dauerkrise. Die Corona-Krise könnte das System endgültig überfordern. Bestseller-Autor Max Otte, der die Finanzkrise 2008 vorausgesagt und Ende 2019 eine Weltsystemkrise angekündigt hatte (Buch „Weltsystemcrash“ im Shop, 24,99 Euro), liefert eine schonungslose Bestandsaufnahme der überschuldeten Welt, die durch soziale und geopolitische Probleme am Abgrund steht. Otte weist auf die Gefahren hin, die den finanziellen Rücklagen der Bürger drohen, gibt dem Anleger zahlreiche Tipps, wie er sein Vermögen schützen und sicher durch die Krise bringen kann.

Die Krise hält sich nicht an Regeln –
99 Antworten auf die wichtigsten Fragen nach dem Corona-Crash

www.max-otte.de/krise

ISBN: 978-3-43021-049-2
256 Seiten, gebunden 20,00 €, kindle: 15,00 €

Ja, er Buchtitel ist aktueller denn je. Weniger denn je scheint es noch Regeln zu geben. Die Verwirrung hat weiter zugenommen. So ist es eminent wichtig, dass es Autoren wie Otte gibt, die aufzuklären wollen. Denn materieller Wohlstand ist keine Zufälligkeit, er ist nicht selbstverständlich. Er hängt vielmehr von einer Reihe von Bedingungen ab. Nicht nur von den Faktoren Arbeit und Kapital, sondern vor allem auch der Freiheit des Menschen, dem „gleichen Recht für alle“ und Frieden. Und nochmal: Wir brauchen Regeln, um frei und erfolgreich zu sein!

Bei dem Autor Otte gefällt mir, wenn er in seinen Finanzbüchern den „menschlichen Faktor“ berücksichtigt. Er sieht die soziale Verantwortung für das Hab und Gut der Bürger, bettet seine Investitionen ein in die politische, gesellschaftliche Situation des Landes. Eigentlich möchte Otte kein Crashprophet sein: „Ich sehe mich als Beobachter der menschlichen Natur, als Beobachter der Geschichte, der Politik, auch als aktiven Investor an den Kapitalmärkten, und ich möchte meine Standpunkte erklären.“

Klar, in seinem Buch nehmen die Antworten auf finanztechnische Fragen den größten Raum ein, da sollte man nicht zu viel verraten. Nur so viel: Unbedingt lesen! Der erfolgreiche Fondsmanager weist darauf hin, dass man letztlich seinen eigenen Weg finden muss, möchte aber auch Hinweise geben: 1. Die praktische Vernunft pflegen, 2. Bücher lesen, insbesondere die Klassiker – gerade in Zeiten der Digitalisierung, 3. Glaube und Tradition und 4. soziales Kapital anhäufen.

Anmerkung: Kurz vor Veröffentlichung hat der ECON-Verlag das neue Otte-Buch plötzlich gestoppt. Das Werk wurde kurz vor Erscheinen aus dem Programm geworfen, nachdem bereits alles fertig produziert war. Zum Glück ist der Finanzbuch-Verlag eingesprungen, so dass das Buch ohne Verzögerung erscheinen konnte. Siehe dazu auch der Kommentar: Ausladung ist kein Zufall

Mainzer Regierung ehrt Professor
Max Otte mit Grußwort und Urkunde

Rückblende:

Ende 2018 schied Otte auf eigenen Antrag als Professor und Beamter auf Lebenszeit aus dem Staatsdienst aus, um sich auf seine Analysen und unternehmerischen Aktivitäten zu konzentrieren. Für seine geleisteten Dienste sprach ihm der rheinland-pfälzische Kulturminister Wolf seinen Dank aus (siehe Urkunde unten).

Schon 2011 hatte der damalige SPD-Ministerpräsident Kurt Beck den Ökonomie-Professor mit seinen Grußworten gelobt:

Sehr geehrter Herr Professor Otte,

zu Ihrer 10-jährigen Tätigkeit als Professor für allgemeine und internationale Betriebswirtschaftslehre an unserer Fachhochschule Worms gratuliere ich Ihnen herzlich. Gleichzeitig gratuliere ich Ihnen zur Universitätsprofessur an der Karl-Franzens-Universität Graz.

Der erste runde Geburtstag Ihrer Professur an der Fachhochschule Worms ist ein Anlass für mich festzustellen: Sie haben durch Ihre Tätigkeit in der Nibelungenstadt wesentlich zur Bekanntheit der Fachhochschule beigetragen. Darüber hinaus sind Sie als hervorragender Fachmann unter anderem in den Bereichen internationales Management, internationale Finanzmärkte und Investitionstheorie bekannt. Es ist Ihr Verdienst, mehr als zwei Jahre vor der Finanzkrise 2008/2009 diese im Voraus erkannt zu haben. Nicht zuletzt erwähne ich Ihr Engagement, eine breite Öffentlichkeit für das Thema der privaten Vermögensbildung zu sensibilisieren. In diesem Zusammenhang leisten Sie durch Vorträge und Medienauftritte wichtige Beiträge dazu, über die Zusammenhänge der Finanz- und Wirtschaftskrise aufzuklären.

Sehr geehrter Herr Professor Otte, ich danke Ihnen für Ihr herausragendes Wirken und wünsche Ihnen alles erdenklich Gute für die Zukunft.

Ihr
Kurt Beck
Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz

Übrigens: Max Otte hatte schon immer eine ganz spezielle Beziehung zum Hambacher Schloss: Er wurde als Redner eingeladen, so zum „Hambacher Demokratie-Forum 2010“ und den „Hambacher Gesprächen 2011“. Und in diesem Jahr feierte er auf dem Hambacher Schloss sein zehnjähriges Dienstjubiläum als Professor und Beamter von Rheinland-Pfalz.

Max Otte: Ich stelle fest: wir sind Hambach!

Autoren-Karriere: In diesen Zeiten begann Max Otte auch seine Laufbahn als Autor. So mit dem SPIEGEL-Bestseller „Der Crash kommt“, mit dem er bereits 2006 die Finanzkrise voraussagte. Zehn Jahre später erschien dann 2016 das 469-Seiten-Buch: „Investieren statt sparen“ (in unserem Shop erhältlich). In diesem Buch schreibt Otte, dass die Niedrigzinsphase alle Anleger vor eine große Herausforderung stellt. Worauf müssen Sie jetzt achten, wie bauen Sie ein ertragreiches Depot und ein stattliches Vermögen auf? Er erklärt ausführlich und mit vielen Fakten, was Sparer investieren und kaufen sollten. Nach wie vor hochaktuell!

Hmabacher Schloss

Ärgerliche Personenkontrolle
vor der Preisverleihung

Wer an der Verleihung des Zivilcourage-Preises 2020 teilnehmen wollte, musste sich vorab beim Management der Stiftung Hambacher Schloss für einen Platz schriftlich mit Adresse bewerben. Eine ungewöhnliche Einlass-Prozedur für eine friedliche Bürgerfeier. 

Ausgerechnet in der „Wiege der Demokratie“ so viel Misstrauen? Hinauf zum Schloss! Mit Siebenpfeiffer war das kein Problem. Aus den zahlreichen Briefen der Bewerber ist ersichtlich, dass es sich hierbei um respektable deutsche Staatsbürger handelt: Ärzte, Rechtsanwälte, Banker, Richter, Wissenschaftler, Beamte, Ingenieure, Gymnasiallehrer, Unternehmer – oder einfach nur Menschen, die für ihr Land schon viel geleistet haben. 

„Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass so ein Ansinnen in unserer freiheitlichen deutschen Demokratie vorkommen könnte, die sich zudem stark dem Datenschutz verpflichtet weiß. Ehrlich gesagt bin ich entsetzt“, so schreibt der Bewerber Siegfried S. In vielen Briefen wird die Personenkontrolle vor der Preisverleihung ärgerlich kommentiert. Alle Bewerber legen aber auch ein Bekenntnis für Demokratie und Freiheit ab, sehen dafür das Hambacher Schloss und seine Tradition als bestes Symbol. 

Immer wieder gelobt wird auch die Verleihung des von Max Otte verliehenen Preises für Zivilcourage. „Für mich hat Zivilcourage einen wahrlich hohen Stellenwert! Ich könnte mir keinen besseren Ort als das Hambacher Schloss dafür vorstellen“, so ein Unions-Politiker. Oder andere schreiben: „Dieser Preis wird mit Frau Lengsfeld an eine Person verliehen, die Diskriminierung und Boykott erdulden musste, weil sie sich erdreistet hat, eine eigene Meinung zu haben. Diese Entwicklung ist äußerst bedenklich und deshalb müssen wir die Demokratie verteidigen.“ Und Peter M. berichtet: „Ich habe an beiden bisherigen Hambacher Festen teilgenommen und habe diese sehr genossen. Die Verleihung eines Preises für Zivilcourage finde ich gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig.“ 


Stiftung Hambacher Schloss I

Man will sich und die Gedenkstätte besser präsentieren. Der festangestellte Historiker Dr. Kristian Buchna soll sich jetzt um die Weiterentwicklung der Dauerausstellung, die historisch-politischen Veranstaltungen und die Demokratie-Vermittlung allgemein kümmern. Für die Stiftung wird er als Projektleiter die Neugestaltung der Dauerausstellung „Hinauf, hinauf zum Schloss“ begleiten, die man bis Anfang 2022 realisieren will. Es soll auch neue Veranstaltungs-Formate im Schloss geben, und eine Vernetzung mit anderen deutschen und europäischen Demokratie-Orten. Finanziert wird die neue Historiker-Stelle je zur Hälfte von Land und Bund. 

Stiftung Hambacher Schloss II

Vorschau: Auch 2021 soll wieder ein Demokratie-Forum im Schloss stattfinden. Der Publizist und Moderator Michel Friedman begrüßt prominente Gäste und diskutiert mit ihnen über aktuelle Themen aus Politik und Gesellschaft. Geplante Termine 2021: 16. Juni, ab 19 Uhr. Am 24. März gibt es eine Buchvorstellung und ein Autorengespräch mit dem Historiker Prof. Dr. Eckart Conze, zum Thema: „Schatten des Kaiserreichs. Die Reichsgründung von 1871 und ihr schwieriges Erbe“. (www.hambacher-schloss.de)

Stiftung Hambacher Schloss III

Ein kürzlich gegründeter ehrenamtlicher Beirat wird künftig die Stiftung bei ihrer Arbeit beraten und unterstützen. Motto: Gemeinsam für die Werte der Demokratie einstehen und populistischen Bewegungen entgegentreten! Mitglieder sind unter anderem Ex-Ministerpräsident Kurt Beck als Beiratsvorsitzender, die Präsidentin der deutschen UNESCO-Kommission e.V. Prof. Dr. Maria Böhmer und Michael Garthe, Chefredakteur „DIE RHEINPFALZ“. Schwerpunkt-Thema des Gremiums ist die Überarbeitung der Dauerausstellung „Hinauf, hinauf zum Schloss“, die an das Hambacher Fest 1832 erinnert. Zudem wird schon jetzt an der Konzeption für das Jubiläumsjahr 2032 gearbeitet. 

Zitat zur Zeit

Rettet die bedrängte Freiheit! Wagt es keiner, mir beizuspringen? Ist kein wahrhafter Freier da? Keiner, der nach Tugend strebt? Das Gute liebt? Den Trug hasst? Das Recht in Ehren hält? Den Frevel verabscheut? Mit einem Wort: Ist kein echter Deutscher da?“
Ulrich von Hutten (1488 – 1523)  
Leben und Werk des fränkischen Ritters und Humanisten sind besonders verbunden mit der Geschichte des deutschen Nationalbewusstseins. Hutten gilt als „Auferwecker der Nation“, als ein Streiter für Freiheit und Wahrheit

Kommentar:
Ausladung ist kein Zufall!

Was würde wohl Dr. Philipp Jakob Siebenpfeiffer zu diesem Buch-Stopp sagen? Die Publikationen des Journalisten und Autors, der 1832 in Hambach für die Meinungs- und Pressefreiheit stritt, wurden ebenfalls oft unterdrückt und verboten. Es scheint, dass wir heute in Deutschland fast schon wieder ähnliche Zustände haben. Die Fälle häufen sich, dass Werke von Journalisten und Schriftstellern nicht erscheinen dürfen, weil sie dem mainstream einfach nichts ins politische Konzept passen. „Es gibt kaum noch Möglichkeiten, mit einer nicht-konformen Meinung durch die nahezu vollständige Blockade-Haltung der Medien durchzudringen“, meint Finanzwissenschaftler Max Otte.

Nun, wir leben in einer Marktwirtschaft, und ein Verlag kann ein Produkt, auch wenn er es eigentlich verkaufen wollte, nachträglich canceln. Doch leider fehlt dafür oft eine sachliche Begründung. Man kann nur mutmaßen. War das Buch politisch nicht erwünscht? Solche Entscheidungen schaden auch dem Leser, der eine alternative Literatur schätzt. Literatur leben von der spürbaren Breite der Meinungen! Vergessen wir nicht, Deutschlands „Kulturszene“ ist eine, die ohne die ungezählten Förderprogramme, Druckkostenzuschüsse, ministerielle Aufträge längst pleite wäre. Und diese Branche wird noch mit Milliarden von Steuergeldern unterstützt. Trotzdem nennt sich diese Szene „unabhängig“ – und bekämpft oft andere Denkrichtungen mit allen Mitteln.

Die Branche jammert über schlechte Geschäfte, rückläufige Verkaufszahlen. Dazu passt, dass die für Mai geplante Leipziger Buchmesse abgesagt wurde. „Eine wichtige Bücherschau für Literaten und Lesefans fällt aus. Das Messe-Aus trifft die Branche hart“, so Karin Schmidt-Frederichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. „Bücher verlieren zum zweiten Mal im Frühjahr eine wichtige Plattform für ihre Sichtbarkeit.“ Ja, das kann man wohl sagen. Umso bedauerlicher, dass wahrhaftige, erfolgversprechende Bücher von einigen Verlagen ausgebootet werden. Da trifft Ottes Buchtitel den Nagel auf den Kopf: „Die Krise hält sich nicht an Regeln“.

Herzlichst

Ihr
Peter Hain  

Econ-Verlag stoppt Ottes neues Buch:
Die Krise hält sich nicht an Regeln

Sehr merkwürdig: Kurz vor Veröffentlichung hat der Econ-Verlag das brandneue Buch von Prof. Dr. Max Otte plötzlich gestoppt.  Das Werk wurde zwei Wochen vor Erscheinen einfach aus dem Programm geworfen, nachdem bereits alles fertig produziert war. Doch der Buchtitel hat jetzt schon eine große Leserschaft: „Die Krise hält sich nicht an Regeln“ – 99 Antworten auf die wichtigsten Fragen nach dem Corona-Crash. Zum Glück ist der Finanzbuch-Verlag sofort eingesprungen, sodass das Buch ohne Verzögerung erscheinen konnte. „Helfen Sie, dass das Buch auf die SPIEGEL-Bestsellerliste kommt und kaufen oder bestellen Sie den Titel diese Woche. Das geht am besten beim Buchhändler Ihres Vertrauens, aber auch gerne bei Kopp, einem anderen online-Buchhändler oder zur Not auch bei amazon“, schreibt Bestseller-Autor Otte an Freunde und Leser


Kurz-Rezension zu „Die Krise hält sich nicht an Regeln“:

Seit Jahren befindet sich die Weltwirtschaft in der Dauerkrise. Jetzt könnte die Corona-Krise das System endgültig überfordern. Star-Ökonom und Fondsmanager Max Otte, der die Finanzkrise 2008 präzise vorausgesagt und Ende 2019 eine Weltsystemkrise angekündigt hatte, liefert eine schonungslose Bestandsaufnahme einer überschuldeten Welt, die nicht nur durch Corona, sondern auch durch soziale und geopolitische Probleme am Abgrund steht. Was erwarten die Ökonomen jetzt und wo liegen die wahren Probleme? Was muss jetzt getan werden, um das Schlimmste zu verhindern? Wer hätte die Macht, etwas zu verändern? Wie sicher ist der Euro? Kommt eine Inflation? Wie geht es nach Corona weiter? Max Otte weist auf die Gefahren hin, die den finanziellen Rücklagen der Bürger drohen und gibt dem Anleger zahlreiche praktische Tipps, wie er sein Vermögen schützen und sicher durch die Krise bringen kann.

Schon jetzt ist das Otte-Buch Bestseller Nr 1 in Wirtschaftspolitik bei amazon!

www.max-otte.de/krise

ISBN: 978-3-43021-049-2
256 Seiten, gebunden 20,00 €, kindle: 15,00 €

Neue Serie (Folge 2): Deutsche Patrioten

Johannes Fitz, der Parade-Patriot

Hambacher, Unternehmer, Liedermacher, Rebell: Der Pfälzer aus Bad Dürkheim und Mitorganisator des Hambacher Festes 1832 stritt an vielen Fronten: für Presse- und Meinungsfreiheit, soziale Gerechtigkeit, Steuererleichterung für Winzer und Mittelstand. Auch ein Mann der Tat, denn er befreite inhaftierte Hambach-Patrioten. Am 16. Mai jährt sich sein Todestag zum 135. Male. Der aufrechte Fitz hätte uns auch heute noch viel zu sagen …

„Darum ist in uns‘rer Not,
nur wer trinkt ein Patriot.“
                     Johannes Fitz (1796 – 1868)

Der leidenschaftliche Rebell

Unter der Führung von Johannes Fitz beteiligten sich 1832 am Hambacher Fest etwa 500 Bürger aus Bad Dürkheim und Umgebung. Der Marschchor sang das populäre Winzerlied, das Fitz extra für Hambach schrieb. „Schon um neun Uhr war am 27. Mai der ganze Burgberg mit einem bunten Gewühle von Menschen bedeckt. Kokardenbuben hielten den Andrängenden ihre leichte dreifarbige Ware mit jubelnden Freiheitsrufen entgegen“, schrieb der Hambacher Pfarrer Frank Xaver Remling. Große Aufmerksamkeit erregte die legendäre schwarze Fahne der Dürkheimer an der Spitze des Zuges mit der Inschrift: „Die Weinbauren müssen trauren.“ In der sturmbewegten Zeit der 1830er Jahre führten die Winzer erbitterte Klage gegen den damals bestehenden hohen Zoll auf Wein.

Der Stadtrat und Sozialpolitiker

Bei seiner Kandidatur 1829 zum Dürkheimer Stadtrat erhielt Fitz die meisten Stimmen, wurde zum Adjunkten und Polizeikommissär ernannt. Weil aufgrund der sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse die Zahl der Verbrechen deutlich stieg, engagierte sich Fitz vor allem für soziale Reformen im Armenwesen. So wollte er die Armenfürsorge von Spenden unabhängig machen. Gleichzeitig war geplant, eine Unterstützungsanstalt für die Armen zu gründen sowie für eine effizientere und bedarfsgerechtere Verteilung der Hilfsmittel zu sorgen. Doch mit seinen Vorschlägen konnte sich Fitz gegenüber dem Stadtrat nicht durchsetzen. Oft half er den Notleidenden mit eigenen Mitteln. Nicht leicht, denn Fitz (zwei Ehen, zehn Kinder) musste selbst um seine wirtschaftliche Existenz kämpfen. 

Der Kämpfer für Meinungsfreiheit

Der Dürkheimer kämpfte auch vehement für die Journalisten und die Pressefreiheit. So war er Gründungsmitglied des „Deutschen Preß- und Vaterlandsvereins“. Die Organisation bemühte sich um eine deutschlandweite Neuordnung der liberalen Protestbewegungen und die Gründung liberaler Zeitungen. Fitz war Teilnehmer an konspirativen Sitzungen, gab Informationen weiter, schrieb auch Artikel. Zusammen mit Friedrich Wilhelm Knoebel rief er auch das Dürkheimer Filialkomitee ins Leben. Doch kurz nach dem Verbot des Vereins am 1. März 1832 verkündete Fitz öffentlich seinen Rücktritt von seinen Ämtern, blieb aber im Dürkheimer Stadtrat.

Der Autor und Liedermacher

Seine „Karriere“ als Protest-Liedschreiber begann Johannes Fitz schon vor dem Hambacher Fest. Sein erster Liedtext ist die „Michaelis-Hymne“. Ein Stück zu Ehren des Schutzpatrons des Dürkheimer Michaelis-Marktes, ein Vorläufer des Dürkheimer Wurstmarktes. Lieder als Ausdruck volkstümlichen Protestes gegen die Obrigkeit erfreuten sich damals großer Beliebtheit. So konnte man auf einprägsame Weise seinen Unmut über herrschende Missstände Ausdruck verleihen. Bemerkenswert die große Dichtkunst von Fitz, vor allem sein Winzerlied für das Hambacher Fest.

Der Siebenpfeiffer-Befreier

Schon vor dem Hambacher Fest rebelliert Fitz gegen die Obrigkeit, trifft sich mit Gleichgesinnten. So mit dem Heidelberger Studenten Karl Heinrich Brüggemann, der ein Jahr vor Hambach, am 1. Juli 1831, auf der nahegelegenen Dürkheimer Klosterruine Limburg eine flammende Rede hält und zum Aufstand aufstachelt. Brüggemann wurde später zum Tode verurteilt, doch bald darauf begnadigt. Im September 1832 beteiligt sich Fitz auch an der spektakulären Befreiung des Hambach-Patrioten Jacob Venedey aus dem Gefängnis in Frankenthal, organisiert seine Flucht nach Frankreich. Es wird sogar vermutet, dass Fitz auch an der Befreiung von Siebenpfeiffer beteiligt war, der ebenfalls im Frankenthaler Gefängnis einsaß. Aufgrund seiner Aktivitäten wurden gegen Fitz mehrere Prozesse angestrengt. Er muss nach Straßburg und Paris fliehen, um sich der drohenden Verhaftung zu entziehen. 1834 verurteilt man ihn in letzter Instanz in München zu neun Monaten Haft, die er aufgrund eines Gnadengesuches nur zum Teil verbüßen muss.

Der Sekt-Produzent

Ab 1832 unterhielt Fitz im benachbarten Pfeffingen ein Weingut. Zusammen mit seinem Cousin Georg Peter Fitz, der selbst ein Weingut betrieb, beschäftigte er sich mit der Sektproduktion. Angeregt wurde Fitz vor allem durch seine Aufenthalte in Frankreich, wo er sich über die Herstellung von Champagner informierte. 1837 kam der erste „Moussirende Haardt-Gebirgswein“ auf den Markt. Danach avancierte das Weingut zum Königlich Bayerischen Hoflieferanten. Die Familie wurde sogar mit einem Verdienstorden geehrt. Aber dem Patrioten blieb dies aufgrund seiner politischen Vergangenheit verwehrt. Dennoch war er als Unternehmer sehr erfolgreich: In den 1860er Jahren exportierte das Weingut Fitz Sekt und Wein in die USA, unter anderem nach Cleveland und New York.

Gedenktag „Johannes Fitz“,
der vor 135 Jahren starb

Am 16. Mai 1868 starb Johannes Fitz im Alter von 72 Jahren im Dürkheimer Nachbarort Pfeffingen. Auf dem alten Ungsteiner Friedhof fand er seine letzte Ruhe. Doch kein Grabstein erinnert an den Patrioten. Die letzte Ruhestätte liegt unter einem Container für Grünabfall. Im nationalliberalen „Frankfurter Journal“ gedachte man damals seines Ablebens: „In Pfäffingen (…) bei Dürkheim starb Johannes Fitz, der Dichter und Bannerträger des Hambacher Festes (…). In Staat und Kirche, in der Gemeinde und Schule, von frühester Jugend an im besten Sinne tätig, blieb er bis an sein Ende mit seinem klaren Geiste dem edelsten Wollen treu.“  

Info zum Thema

Das Erbe für die
Nachfahren bewahrt

Die traditionsreiche Geschichte
der Dürkheimer Fitz-Familie

Das Weingut Fitz-Ritter in Bad Dürkheim kann wie kaum ein anderes noch bestehendes Weingut auf eine so bewegte Historie zurückblicken. Dem Hambacher Rebell Johannes Fitz folgten viele erfolgreiche Nachkommen. So führte Konrad Fitz mit seiner Frau Alice den Betrieb in über 40 Jahren zu internationaler Anerkennung. 2007 übernahm Johann Fitz von dem Senior das berühmte Weingut. Eine Konstante bei Fitz-Ritter ist der Blick über den Tellerrand, ohne die eigenen Wurzeln zu vergessen. Motto: Weltgewandt und trotzdem bodenständig. „Unsere Vorfahren reisten schon immer um die ganze Welt. Nur so kann man ein Feingefühl und Wertschätzung für das Regionale und Lokale entwickeln“, sagt Johann Fitz, der das Familienunternehmen jetzt in neunter Generation führt.  

Patrioten-Wein „Revoluzzer“: Die 25 Hektar Rebfläche bewirtschaftet man ökologisch. Fitz-Spitzenweine wurden oft prämiert (u. a. Riesling, Weiß- und Spätburgunder). Highlights sind der Fitz-Sekt oder die Patriotenweine wie „Roter Fitz“ (Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Merlot und St. Laurent) und „Revoluzzer“ (Cabernet Sauvignon, Merlot, Spätburgunder und Acolon). Alle in Pfälzer Eichenholzfässern gereift. Besucher sind herzlich eingeladen:  Sektmuseum, Vinothek, Flaschen-Schatzkammer und Holzfass-Keller sind einige der Attraktionen. Auskunft: info@fitz-ritter.de oder facebook.com/fitz-ritter

Aktueller Tipp: Empfehlenswert das Buch zum Thema: „Johannes Fitz, genannt der Rote“. Ausführliche Dokumentation vom Leben und Kampf des Freiheitshelden. Den Autoren Britta Hallmann-Preuß, Georg Karl Rings und Fritz Schumann gelang mit Text und erstmals veröffentlichten Bildern ein historisches Standardwerk der Extraklasse. Beilage zum Buch: CD „Johannes Fitz – Sieben deutsche demokratische Gesänge“, gesetzt von Nors S. Josephson, (u.a. mit Winzerlied, Deutsches Mailied). Eigenverlag, Stadt Bad Dürkheim, info@bad-duerkheim.de

Größtes Weinfass der Welt, größtes Weinfest der Welt, Kohls Spezialität „Saumagen“: Gleich gegenüber vom Weingut Fitz an der Weinstraße Nord steht das größte Holzfass der Welt. Fassungsvermögen: 1,700.000 Liter, allerdings befindet sich in diesem Fass kein Rebensaft, sondern ein Restaurant,  Spezialität: Helmut Kohls „Saumagen“. Direkt daneben der große Festplatz, wo im September der „Dürkheimer Wurstmarkt“ stattfindet, das größte Weinfest der Welt. Der Wurstmarkt ging traditionell aus dem Michaelismarkt hervor, für den Johannes Fitz die „Michaelis-Hymne“ schrieb. Als Motto verwendete Fitz den Spruch: „Wo man singt, da lasst euch ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder“.

Erzengel Michael: Schutzpatron der Deutschen und des Hambacher Schlosses

Carlo Crivelli: Altarpolyptychon des Hl. Petrus vom Altar einer Dominikanerkirche in Ascoli, linker äußerer Flügel mit dem Erzengel Michael (1477), Tempera auf Holz, National Gallery London

„Gewähre uns, Herr Jesus, Retter aller und Erlöser, Dein heiliges Gehör und nimm unsere demütigen Bitten an, und durch das Eingreifen Deines Heiligen Erzengels Michael und die Hilfe aller himmlischen Heerscharen, biete unserem Banner Deine Rechte.“

Diese Sätze stammen aus einem Fahnensegen des 10. Jahrhunderts. Dass darin nicht nur Christus, sondern auch St. Michael angerufen wurde, ist alles andere als ein Zufall. Denn für das Mittelalter spielte sich in seinem Sieg über den apokalyptischen Drachen zugleich der Triumph des Gottessohnes über den Tod. Michael wurde als Oberbefehlshaber der Engelsheere betrachtet, der den christlichen Rittern und den irdischen Streitern zu Hilfe kommt. Michael ist auch Schutzheiliger des Volkes Israel und Volksheiliger der Deutschen. 

Der Heilige Michael ist auch Schutzpatron der im 11. Jahrhundert erbaute Kestenburg, später Hambacher Schloss genannt. Die Bischöfe von Speyer, Herren der Veste, weihten die Burgkapelle dem Erzengel. Viele Bischöfe residierten hier. Nikolaus von Wiesbaden empfing am 12. Juni 1388 in dem Burgkirchlein die Bischofsweihe. 

Doch im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1688 wurden die Kestenburg und die dem Heiligen Michael geweihte Kapelle von den Franzosen niedergebrannt. Erst am 9. Juli 1723 konnte sie wieder aufgebaut werden. Französische Revolutionäre plünderten und zerstörten diese aber am 30. Juli 1794 erneut. Die von den Gläubigen verehrte Figur des Erzengels banden sie dabei zum Spott an den Schweif eines Pferdes und ritten damit durch die Straßen von Hambach. Die Lästerung eines Heiligen sollte die Deutschen demütigen, denn Michael ist auch Schutzpatron der deutschen Könige und Kaiser. Karl der Große ließ 813 auf einer Synode Michael zum Schutzheiligen des erneuerten Imperiums bestimmen. 

Das wichtigste Michaelis-Heiligtum lag allerdings in Reichsitalien, auf dem Monte Gargano in Apulien. Doch bereits im Mittelalter gab es enge Verbindungen zwischen dem Michaelsberg in Italien, dem Mont Saint Michel in der Normandie und dem St. Michael’s Mount an der englischen Küste. Kein Zufall, dass die Michaeliskirchen und -kapellen im germanischen Raum erbaut wurden. Man vermutet, dass der kriegerische Charakter des Erzengels die germanischen Völker besonders ansprach. Ein Gedanke, der in Deutschland vor allem die Romantik beschäftigte, aber auch das preußische Königshaus. So war während des Ersten Weltkriegs Michael neben der Germania der wichtigste symbolische Ausdruck des deutschen Kampfwillens. Der Dichter Reinhold Schneider meinte, dass die Deutschen unter dem Schutz St. Michaels stehen. 

Der 29. September ist Michaelistag, den man auch auf Michaelismärkten feiert. Dazu dichtete der Hambach-Patriot Johannes Fitz aus Bad Dürkheim die „Michaelis-Hymne“. Sie wurde 1825 beim Fest des Schutzheiligen anlässlich des Dürkheimer Michaelismarktes uraufgeführt.

Als Motto verwendete der Winzer Fitz den Spruch „Wo man singt, da lasst euch ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder“. Auch hier verurteilte der Patriot den hohen Weinzoll und schließt mit dem ironischen Satz „Darum ist in uns’rer Not nur wer trinkt ein Patriot.“ 

Aus dem Michaelismarkt wurde später der Dürkheimer Wurstmarkt, das größte Weinfest der Welt. Das Fitz-Weingut gibt es noch heute. Im Angebot: Fitz-Sekt und der Rotwein „Revoluzzer“. Und auf dem Dürkheimer Michelsberg steht auch noch immer die Michaeliskapelle. 


Neue Serie (Folge 1): Deutsche Patrioten

Karl Heinrich Brüggemann: Nach Hambach die Todesstrafe

Bereits am 1. Juli 1831, also ein Jahr vor dem Hambacher Fest, hielt Karl Heinrich Brüggemann eine flammende Rede zur Feier der Pariser Julirevolution in der Klosterruine Limburg bei Bad Dürkheim. Leider wird die politische Arbeit des Journalisten, Burschenschafters und Hambach-Aktivisten bis heute nicht gebührend gewürdigt. Denn Brüggemann gehört zu den großen deutschen Patrioten. 

Zeitgenössische Fotografie von Karl Heinrich Brüggemann
Foto: Wikipedia

So führte er 1832 eine Gruppe von mehr als 200 Heidelberger Studenten nach Hambach. Dort forderte Brüggemann in seinen Reden, die Freiheit und Einheit Deutschlands notfalls auch mit Gewalt zu erzwingen, versuchte nach dem Fest den Aufbau von revolutionären Strukturen zu organisieren. Der 1810 im westfälischen Hopsten geborene Sohn eines Arztes war auch Mitglied der Burschenschaften Germania und Franconia. Er widmete sich dem Studium der Schriften Johann Gottlieb Fichtes und verinnerlichte dessen Credo, wonach „die Revolution (…) nicht ein Recht, sondern eine Pflicht sein (solle)“. Brüggemann wurde auch redaktioneller Mitarbeiter von Siebenpfeiffer, dem Herausgeber des „Westboten“. 

„Karl Heinrich Brüggemann war der wirkungsvollste deutsche Jugendführer in dieser Zeit; ein kleiner Kerl, an Gesundheit schwächlich, aber zäh und verwegen, emporgetragen von einem ehernen, wahrhaft westfälischen Rechtsgefühl“, so der Historiker Veit Valentin in seinem Buch „Das Hambacher Nationalfest“ (1982, Buchgilde Gutenberg). Und Valentin schreibt begeistert: „Hellenentum und Germanentum galten Brüggemann als die beiden großen Erfüllungen der Weltgeschichte. Auf das Vorbild Englands in der Neuzeit wies er immer wieder hin.“ 

Wenige Wochen nach dem Hambacher Fest verhaftet man Brüggemann in Mannheim, und er wird an die preußische Justiz nach Berlin ausgeliefert. Weil er von dem Berliner Kammergericht seine Mitstreiter nicht verraten wollte, wurde er als „determiniertes Subjekt“ nach wiederholter Strafandrohung und tapferer Weigerung mit Einzelhaft in einer fensterlosen Gefängniszelle bestraft. 

Brüggemann verteidigte sich mit großer Gewandtheit und logischer Schlagkraft. Trotzdem verurteilte ihn das Kammergericht wegen Hochverrats zur Todesstrafe „mit dem Rade von oben her“! Mit dem Rade von oben her: Es war das einzige verschärfte Urteil dieser Art, gegen mehrere andere „Demagogen“ erkannte man auf die Todesstrafe durch das Beil. Brüggemann wurde zuerst zu lebenslänglichem, dann zu fünfzehnjährigem Festungsarrest begnadigt. 1836 übergab seine Schwester dem Kronprinzen Friedrich Wilhelm persönlich fußfällig ein Gnadengesuch. Am 14. August 1840 entließ man ihn nach der Thronbesteigung Friedrich Wilhelms in die Freiheit.

Danach studierte Brüggemann Rechtswissenschaften und wurde erfolgreich im Fach Nationalökonomie habilitiert. Aber aufgrund seiner revolutionären Biografie verwehrte man ihm den Zutritt zu einer akademischen Laufbahn. So wurde er schließlich Journalist und Chefredakteur der „Kölnischen Zeitung“ (1846-55). Doch auf Druck der preußischen Regierung musste Brüggemann auch diese Position aufgeben. Der tapfere Hambach-Patriot starb am 1. Juli 1887, fand seine letzte Ruhe auf dem Kölner Melaten-Friedhof. 


Hambach-Referent Markus Krall: „Es gilt die Säulen einer freien Gesellschaft zu retten“

Buch aktuell, kurz rezensiert:

„Die Freiheitsrechte erodieren, das monetäre System kollabiert, die Eliten versagen. Durch maßlose Umverteilung gleiten wir in eine neue Planwirtschaft ab“, kritisiert Bestseller-Autor Markus Krall in seinem neuen Buch „Die Bürgerliche Revolution“ – Wie wir unsere Freiheit und unsere Werte erhalten“ (272 Seiten, 22 Euro, Langenmüller). 

Der Autor, auch geschätzter Referent des „Neuen Hambacher Festes“: „Durch eine seit Jahrzehnten praktizierte sozialistische Politik steuern wir auf eine epochale Krise zu. Er ruft aber auch auf, die Krise als Chance zu nutzen. Dabei spricht Krall wie gewohnt Klartext und gibt eine fundierte Analyse unserer politischen und wirtschaftlichen Situation mit konkreten Vorschlägen, wie wir aus der Katastrophe kommen können, macht zudem deutlich, was die Gesellschaft und was jeder Einzelne von uns tun kann. „Es gilt, die Säulen einer freien Gesellschaft zu retten: Familie, Eigentum, Individualität, Religion und Kultur“, schreibt Krall. 

“Ein Reformprogramm für Deutschland – umfassend, durchdacht und auf den Punkt gebracht“, kommentiert Prof. Dr. Max Otte.